STIF2

Ausbildung Sport

Häufige Fragen zur Sportausbildung

Die Ausbildung am Staatsinstitut umfasst Sportbiologie, Sportmedizin, Bewegungs- und Trainingslehre und Fachdidaktik Sport sowie die Praxis und Theorie der Grundsportarten Leichtathletik, Schwimmen und Gerätturnen. Dazu kommen die Ballsportarten Basketball, Fußball, Handball und Volleyball. Ergänzend werden die Fächer elementare Spiel- und Bewegungserziehung sowie Sport und Gesundheit behandelt. Die Bereiche Wintersport und Trendsportarten werden als Blockveranstaltungen durchgeführt. Das Angebot der Wahlpflichtfächer umfasst Rückschlagspiele und Bewegungskünste.

Dazu kommt, dass im Fach Sportdidaktik aktuelle Inhalte und Ziele aus dem kompetenzorientierten Lehrplan des Faches Sport an Grund- und Mittelschulen in Bayern vermittelt und in der Fachpraxis die konkrete Umsetzung dieser Inhalte und Ziele, in praktischen Übungen und Unterrichtsstunden, erprobt werden.

Es sind 19 Praxisstunden Sport zu absolvieren, welche sich abwechselnd mit den Theorieeinheiten auf vier Tage verteilen. Diese Belastung setzt eine gute körperliche Grundkondition voraus.

Die Zahl der Studierenden schwankt sehr. Es ist mit etwa 12 – 18 Studierenden pro Seminar zu rechnen.

Die Unterrichtstage beginnen in der Regel um 08:00 Uhr und enden spätestens um 16:30 Uhr. Der Unterricht findet in der Regel an drei Tagen an der Sportschule in Oberhaching statt. Mittwochs findet kein Unterricht statt, da an diesem Tag die Schulpraxis stattfindet. Freitags werden die Studierenden in der Regel am Staatsinstitut in Pasing unterrichtet. Unterrichtsschluss am Freitag ist in der Regel um 13:00 Uhr.

Die Themen der einzelnen Stunden sind durch die Lehrplaninhalte der Stundentafel für die fachliche Ausbildung im Zweitfach Sport vorgegeben. Zusätzlich werden auch die aktuellen Entwicklungen im Bereich Sport, besonders die Trendsportarten, berücksichtigt. Die Unterrichtsinhalte werden schulrelevant aufbereitet, was einen guten und schnellen Transfer in die Schulpraxis ermöglicht. Parallel dazu wird die Leistungsfähigkeit und das Können der Studierenden in den technischen Disziplinen ausgebildet. Dies setzt voraus, dass die Studierenden aktiv am Seminar teilnehmen und anfallende Aufgaben, auch Hausaufgaben, erledigen.

Es werden mündliche, schriftliche und praktische Leistungsnachweise erhoben, aus denen sich die Jahresnote berechnet.

Während der Sportausbildung muss ein Vereinspraktikum im Umfang von 25 Stunden absolviert werden, das die möglichst schnelle Anwendung der erlernten Inhalte fördern soll. Im Rahmen der Sportausbildung muss außerdem das Rettungsschwimmabzeichen in Bronze erbracht werden.

Die Teilnahme an den Blockveranstaltungen (Wintersport: alpiner Skilauf und Eislaufen, sowie Trendsportarten: Klettern, Mountainbiken und Inlineskating) ist Pflicht.

Die Fächer Sportbiologie sowie Bewegungs- und Trainingslehre werden durch eine schriftliche Abschlussklausur geprüft, das Fach Sportdidaktik in einem mündlichen Prüfungsgespräch.

In den Grundsportarten Leichtathletik, Schwimmen und Gerätturnen muss jeweils eine Lehrprobe ausgearbeitet werden, dazu kommt ein ergänzendes Prüfungsgespräch und ein Leistungstest.

Die Ausbildung am Staatsinstitut bereitet auf den Einsatz an bayerischen Grund- und Mittelschulen vor. Als Fachlehrkraft für Ernährung und Gestaltung mit Erweiterungsfach Sport sind die Einsatzmöglichkeiten an einer einzigen Schule deutlich größer.

Häufige Fragen zur Sportausbildung: Schulpraxis

Grundsätzlich werden die Sportstudierenden im Erweiterungsfach jeweils ein halbes Schuljahr an einer Grundschule und an einer Mittelschule eingesetzt. Jedes Halbjahr wird mit einem schulpraktischen Leistungsnachweis abgeschlossen.

Die Studierenden im Bereich Englisch/Sport haben im Rahmen ihrer Ausbildung zwei Jahre Schulpraxis und schließen diese erst im zweiten Studienjahr mit einem schulpraktischen Leistungsnachweis ab.

Die Praktikumsschulen sind in der Regel in München oder den angrenzenden Landkreisen angesiedelt. Es ist leider nicht immer möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zu gelangen. Je nachdem, in welchen Klassen die Praktikumslehrkräfte unterrichten, findet die Schulpraxis in unterschiedlichen Jahrgangsstufen statt. Ein Einsatz ist daher in der 1. – 10. Klasse möglich.

Die Praktikumslehrkräfte sind entweder Mittelschullehrkräfte mit Klassenleitung oder Fachlehrkräfte, die selbst die Ausbildung in Pasing durchlaufen haben.

Die Schulpraxis umfasst drei Stunden pro Fach pro Woche. Davon sind zwei Stunden Unterricht in der Klasse und in der dritten Stunde erfolgt das Feedbackgespräch zwischen Praktikumslehrkraft und Studierenden.

Die Studierenden untersuchen am Anfang durch gezielte Beobachtungsaufträge die Unterrichtsstunden der Praktikumslehrkraft. Dabei lernen sie verschiedene Organisationsformen und den Aufbau der Sportstunden kennen. Durch das Übernehmen von einzelnen Unterrichtsphasen werden sie langsam an die Durchführung von Sportstunden herangeführt. Im Feedbackgespräch mit den Mitstudierenden und der Praktikumslehrkraft werden Informationen und Tipps weitergegeben. Dabei notieren die Studierenden ihre Erkenntnisse und Beobachtungen ins Pensenbuch.

Im Erweiterungsfach Sport werden zwei schulpraktische Leistungsnachweise abgelegt: Einer an der Grundschule und einer an der Mittelschule. Englisch/Sport-Studierende erbringen ihren Leistungsnachweis am Ende des zweiten Studienjahres. Dies ist eine schriftlich ausführlich vorbereitete Unterrichtsstunde, welche dann in einer Klasse der Schulpraxis gehalten wird. Die Praktikumslehrkraft bewertet diese Unterrichtsstunde gemeinsam mit einer weiteren Lehrkraft. Diese schulpraktische Prüfung ist Voraussetzung der Zulassung zur Abschlussprüfung.

Die Ausbildung am Staatsinstitut bereitet auf den Einsatz an bayerischen Grund- und Mittelschulen vor. Als Fachlehrkraft für Ernährung und Gestaltung mit Erweiterungsfach Sport sind die Einsatzmöglichkeiten an einer einzigen Schule deutlich größer.

In den vergangenen Jahren wurden immer häufiger Anträge auf einen Einsatz im Heimatregierungsbezirk genehmigt.

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